Vom Flughafen ins Hotel

Nach einem recht angenehmen Flug mit Germania, bei dem es als einziges zu bemängeln gab, dass es nur ein Frühstück gab, kamen wir in Marsa Alam an. Wie auch beim letzten Mal hatten wir bereits im Flugzeug das Zettelchen ausgefüllt, welches man bei Einreise abgeben muss. Mit viel Geschrei der abholenden  Reisegesellschaften wurden wir begrüßt und auch den „Orca-Abholer“ konnten wir schnell sichten. Nach der Sicherheitsschleusse folgte das Reisegepäckrollband. Alles in allem sehr zügig und problemlos. Leider mussten wir dann aber auf noch anreisende Mitfahrer warten. Nach zirka einer 3/4 Stunde ging es dann los. Noch zwei Mädels und wir machten es uns in einem Kleinbus, älteren Standards bequem. Wie in den meisten wärmeren Ländern gab es auch gleich das Begrüßungsgetränk. Ein Fläschchen Wasser. Die Reise begann recht trostlos. Wir holperten über den Asphalt und rechts und links flog die Wüste an uns vorbei. Gegenverkehr waren Lastwagen auf denen Kamele transportiert wurden, die ihre Hälse reckten. Jeder Verkehrsteilnehmer verkündete seine Anwesenheit mit wildem hupen. Das soll Verkehrsunfälle verhindern.  In Marsa Alam wurde uns angeboten eine Pullerpause ein zulegen. Aber keine der anwesenden weiblichen Mitreisenden hatte Lust, sich später auf einem der Kameltransportern wieder zu finden. 😉

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Die Fahrt sollte circa 2 Stunden dauern.  Eine Unterbrechung gab es dann aber doch.  der Horizont verdunkelte sich immer mehr und Ägypten hieß uns mit einem kleinen, aber heftigen Gewitter willkommen.  Es war so heftig, dass die Erde das Wasser gar nicht aufnehmen konnte, was bei Wüstensand ja eh schwer ist und so stürzten Bäche von Regen von der Bergen hinunter und überschwemmten die Straße. Es gab auf einmal einen Tumult auf der Straße. Mit wildem Winken wurden wir zum Anhalten gedrängt. Also, alle Touris raus aus dem Bus. Offensichtlich war das Ganze auch etwas nicht alltäglich für die Locals, es wirkten alle sehr aufgeregt. Nach einer halben Stunde sollte es aber schon weiter gehen, da einige Autofahrer die Straße schon wieder passieren konnten aus entgegen kommender Richtung. Also alle wieder rein in den Bus und weiter. Unser Fahrer erwies sich als erfahren und so manövrierte er den Bus geschickt durch, wie mir erschien, viel zu tiefen Wasser. Mir persönlich war doch etwas mulmig. Trotzdem fanden wir alle, dass das Ereignis die Fahrt etwas auflockerte. Eine halbe Stunde später erreichten wir das Wadi Lahmy Azur Resort. Fröhlich blinkende Weihnachtsglocken hießen uns Willkommen.

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